Praxistest von elektrostatischen Partikelabscheider ist erfolgreich

Die Wirksamkeit elektrostatischer Partikelabscheider zur Minderung von Staubemissionen bei Einzelraumfeuerungsanlagen wurde bislang überwiegend unter Laborbedingungen untersucht.

Das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) in Straubing hat im Rahmen eines Praxisversuchs die Leistung eines solchen Staub-Abscheiders über zwei Heizperioden (2023/24 und 2024/25) unter realitätsnahen Bedingungen bewertet. Dabei erfolgte der Betrieb eines Kaminofens über einen längeren Zeitraum hinweg. Insbesondere wurden auch die Alterungseffekte des Abscheiders erfasst und bewertet.

Kaminofen Fireplace Santa Fe K1700 (links), installierter Staubabscheider auf der Schornsteinmündung Oeko Tube Outside (rechts). Quelle: TFZ-Merkblatt: 25BOp001 Stand: Juli 2025

In der ersten Heizperiode wurde der Kaminofen an 55 Tagen betrieben, mit insgesamt 283  Abbränden und einem Brennstoffverbrauch von 436 kg. In der zweiten Heizperiode erfolgten  319 Abbrände an 38 Tagen mit 521 kg Brennstoff. Insgesamt wurden 957 kg Buchenholz  verfeuert. Die mittlere Abscheideleistung lag in der ersten Heizperiode bei 85 % und in der zweiten bei 79 %. Die Ergebnisse belegen eine insgesamt hohe und auch unter Einfluss von  Alterung stabile Abscheidewirkung des eingesetzten elektrostatischen Partikelabscheiders im praktischen Einsatz über zwei Heizperioden hinweg. Den Bericht vom Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe finden sie angehängt.

 

Anlagen:

PDF: 2025-07-24_abscheideeffizienz_eines_elektrostatischen_partikel