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Demografischer Wandel führt zu Investitionsbedarf

Geschrieben am 02.12.2014

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit [BMUB] hat den Investitionsbedarf für altersgerechte Wohnungen abschätzen lassen. Danach werden bis zum Jahr 2030 insgesamt 50,32 Mrd. Euro für altersgerechte Wohnungen benötigt. Wesentliches Kriterium für eine Kreditförderung durch die KFW ist der Standard „Altersgerechtes Haus“ der als Mindestanforderung u.a. einen bodengleichen Duschplatz für die Wohneinheit fordert.

Die Prognos AG hat im Auftrag des Bundesministeriums die finanzwirtschaftlichen Herausforderungen des demografischen Wandels untersucht. Aufgabe war die Evaluation des damit verbundenen KFW Förderprogrammes „Altersgerecht Umbauen“ von 2009. Damit wurden insgesamt 134.000 Wohneinheiten mit einem Volumen von 1,65 Mrd. € bis 2013 gefördert. Die Ergebnisse der Studie liegen nun vor und können kostenlos heruntergeladen werden.

Potenzialanalyse altersgerechte Wohnungsanpassung

Das barrierereduzierte Haus

Ergebnisse der Evaluation der Förderprogramme „altersgerecht Umbauen“

Am häufigsten wurden von 2009 bis 2013 die Maßnahmen an Sanitärräumen (23.496) und Anpassung der Raumgeometrie (19.713) gefördert. Dabei ist die Förderung „Altersgerecht Umbauen“ insgesamt wirtschaftlich für den Staat. Aufgewendete Steuermittel von 148 Mio. € (2009-2011) führten zu Einnahmen von 432 Mio. € (2009-2011). Ein durch altersgerechten Umbau verzögerter Heimeintritt führt zu Gesamteinsparungen bei den Pflegekosten von etwa 56 Mio. € im Jahr 2013. Es bleibt daher zu hoffen, dass die Förderung langfristig beibehalten wird. 

Und wie reagieren Sie?

Es lohnt sich also Kun­den auf das KFW För­der­pro­gramm beim Umbau eines Bades auf­merk­sam zu ma­chen. Auch junge Haus-​ oder Woh­nungs­ei­gen­tü­mer kön­nen die För­der­mit­tel er­hal­ten und so­weit ge­wünscht mit der För­de­rung der ener­ge­ti­schen Sa­nie­rungs­maß­nah­men ver­knüp­fen. Ge­för­dert wer­den nicht nur Badsa­nie­run­gen son­dern u.a. auch Wet­ter­schutz­maß­nah­men im Ein­gangs­be­reich oder Maß­nah­men zum Schutz vor Woh­nungs­ein­bruch. Vor­aus­set­zung ist die Aus­füh­rung der Ar­bei­ten durch Fach­un­ter­neh­men. Noch ein Grund mehr, warum SHK-​Un­ter­neh­men über die Mög­lich­kei­ten in­for­mie­ren soll­ten.

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