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Gemeinsamer Obermeistertag mit den Schornsteinfeger in der Buderus Akademie in Lollar

Geschrieben am 07.12.2018

Obermeister befürworten die Gründung des Aktionsbündnisses „Freie Wärme“ in Hessen.

Bereits zum 4. Mal trafen sich die Obermeister des Fachverbandes SHK Hessen sowie des Landesinnungsverbandes der hessischen Schornsteinfeger zu einem gemeinsamen Obermeistertag und folgten damit der Einladung des Heizungsherstellers Buderus in die Buderus-Akademie nach Lollar.

Der gemeinsame Austausch unter den Vertretern der beiden Gewerke in Hessen ist bereits gute Tradition und trägt sowohl im Rahmen der gemeinsamen Tagung aber auch abends bei einem Glas Bier zu einem partnerschaftlichen und konstruktiven Miteinander bei. „Man muss nicht darauf warten, dass erst etwas passiert, was unsere beiden Handwerke in Aufregung versetzt, um danach zu schauen, wie man wieder zueinander findet“, unterstreicht Landesinnungsmeister Uwe Loth in seiner Begrüßung den wertvollen präventiven Aspekt des gemeinsamen Treffens.

Durch dieses Verhalten würden die Lieferanten des SHK-Handwerks zu direkten Wettbewerbern auf dem Kundendienst- und Servicemarkt. Aktuell würden zwischen den ZVSHK und dem BDH Gespräche geführt, wie man im Rahmen einer gemeinsamen Wartungsinitiative bestehende Wartungsdefizite bei Wärmeerzeugern minimieren kann. Für Hessen wünscht sich Landesinnungsmeister Uwe Loth ein abgestimmtes Vorgehen mit den Schornsteinfegern. Dies setze aber auch voraus, dass entsprechende Kapazitäten für Wartungen in den Innungsfachbetrieben zur Verfügung gestellt werden.

Am Ende ihrer gemeinsamen Tagung befürworteten die Obermeister die Gründung des Aktionsbündnisses „Freie Wärme“ in Hessen. Kein Monopol in der Wärmeversorgung – dies ist das erklärte Ziel des zu gründenden Bündnisses. Der FV SHK Hessen und der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks in Hessen wollen mit diesem Zusammenschluss den kommunalen Eingriffen im Wärmemarkt entgegenwirken. Als Initiator des Aktionsbündnisses setzt sich Dr. Jörg Lenk, Geschäftsführer des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte e.V., für eine Vielfalt im Wärmemarkt ein. Er weist in seinem Vortrag gegenüber den Obermeistern darauf hin, dass kommunale Verbrennungsverbote und Fernwärme-Anschluss- und Benutzerzwänge den Wettbewerb um die energetisch optimale technische Lösung im Heizungsmarkt verhindern. Die Zwangsmaßnahmen würden zum Teil den energetischen Sanierungsstau verstärken und die energie- und umweltpolitischen Zielsetzungen von EU und Bundesregierung ins Leere laufen lassen. Es handele sich bei den Verbrennungsverboten und Anschluss- und Benutzerzwängen um unzulässige Handelshemmnisse und Wettbewerbsverzerrungen. Das Aktionsbündnis „Freie Wärme in Hessen“ soll nach dem Beschluss der Obermeister Anfang des Jahres 2019 aus der Taufe gehobene werden.

 

 

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