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Hessisches Wirtschaftsministerium will Energiewende stützen

Geschrieben am 15.12.2015

Vertreter des Fachverbandes Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Hessen konnten am 22. Oktober 2015 gemeinsam mit dem Staatssekretär Mathias Samson die Förderungen für Effizienzverbesserungen von Zentralheizungsanlagen in Hessen diskutieren.

Schon seit einigen Jahren wirken Vertreter des Fachverbandes Sanitär-. Heizungs- und Klimatechnik Hessen auf die politischen Entscheider ein, die Energiewende nicht nur durch die „Strom-Brille“ zu sehen. Im Rahmen der letzten ISH1 gelang es Staatssekretär Mathias Samson, für die Notwendigkeit von zusätzlichen Initiativen auf hessischer Ebene zu den Förderprogrammen der KfW2 und BAFA3 zu sensibilisieren. Im Oktober hatten nun der stv. Landesinnungsmeister Volker Schrörs und der Referatsleiter Technik des Fachverbandes Sanitär-. Heizungs- und Klimatechnik Hessen Gelegenheit, mit dem Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums mögliche sinnvolle Maßnahmen zu diskutieren. 

Bild links: v.l.n.r. stv. LIM Volker Schrörs und Staatssekretär Mathias Samson im hessischen Wirtschaftsministerium


Ergebnis der Gespräche

Eine der Forderungen des SHK-Handwerks an die Ausgestaltung von Förderprogrammen ist es, diese nicht vor der tatsächlichen Umsetzung anzukündigen oder öffentlich zu diskutieren und zu zerreden. Dies verhindert und/oder verzögert nachweislich Modernisierungsmaßnahmen der Eigentümer in Erwartung einer möglichen Förderung. Häufig werden diese Vorhaben dann beim Ausbleiben der Förderung nicht wieder aufgenommen. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir uns nicht selbst dieses Vergehens schuldig machen wollen und nur zurückhaltend informieren, bis die tatsächliche Umsetzung feststeht. 

Ergebnis der gemeinsamen Gespräche ist für Hessen, unabhängig von der möglichen Bundesförderung, eine bessere Ausgangssituation zu erreichen. Die im Gespräch entwickelten Vorstellungen und Ideen müssen sich nun den finanziellen Möglichkeiten des Landes und der Diskussion auf Landesebene stellen. Dabei gibt es noch Hindernisse und Stolpersteine zu beseitigen. Positiv festgehalten haben die Vertreter des Fachverbandes Sanitär-. Heizungs- und Klimatechnik Hessen, dass in den letzten 15 Jahren noch nie so fundierte und vielversprechende Gespräche zum Wärmemarkt mit dem SHK-Handwerk geführt wurden. 

„Wir hoffen, dass dies in positive Maßnahmen mündet und freuen uns darüber, wenn dies gelingt“ so stv. Landesinnungsmeister Volker Schrörs, „auch wenn Nicht-Organsierte Unternehmen sehr wahrscheinlich in gleicher Weise von diesem Arbeitsaufwand profitieren werden.“

Es bleibt weiterhin spannend SHK-Unternehmer zu sein. Die fachliche Qualifikation von Unternehmern und Mitarbeitern wird zukünftig wieder stärker über den wirtschaftlichen Erfolg entscheiden.


Auszüge aus dem Positionspapier zu Anforderungen an die Umsetzung einer hess. Effizienzförderung

Die Förderung soll, …

  • leicht zu verstehen sein, 
  • aktiv durch die Landesbehörden und politische Repräsentanten kommuniziert werden,
  • die Schwarzarbeit reduzieren und erste Arbeitsverhältnisse stützen,
  • eine öffentliche Diskussion über die einfache Förderung der Modernisierung von Wärmeerzeugern ermöglichen,
  • in Laufzeit und Höhe des Förderbetrages nicht diskutiert oder infrage gestellt werden,
  • die Modernisierungsrate hin zu effizienter Heiztechnik steigern, 
  • den Marktanteil von effizienten Wärmerzeugeranlagen weiter erhöhen und
  • den Anteil an erneuerbaren Energien im Gebäudebestand erhöhen, 
  • verlässlich ausgezahlt werden und ein Einstellen auf die Förderbedingungen von Kunden und Handwerkern ermöglichen,
  • die bestehenden Förderbedingungen weiter verbessern, bzw. unabhängig von anderen Förderungen beantragt und ausgezahlt werden, 
  • verwaltungstechnisch einfach zu bearbeiten sein, 
  • bei jeder Modernisierung einer Bestandsanlage genutzt werde können oder „infrage“ kommen,
  • aufgrund der Attraktivität und Verlässlichkeit auch durch andere Organisationen und Unternehmen als die Landesbehörden aktiv beworben werden, 
  • mehr Aufmerksamkeit auf die Wärmeerzeugung und Effizienz der eigenen Heizungsanlage lenken, 
  • die Effizienzverbesserung zum „Stammtischthema“ machen.

1 wir berichteten in der SHK Markant 2/2015 http://www.shk-hessen.de/fachverband/news-detail/artikel/lebendiger-dialog-ueber-zukunftsthemen.html

2 Kreditanstalt für Wiederaufbau – nationale Förderbank seit 1948 www.kfw.de

3 Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle www.bafa.de

4 https://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/M-O/nationaler-aktionsplan-energieeffizienz-nape,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf

5 Zu Redaktionsschluss lagen noch keine verbindlichen Bestimmungen für wichtige Regelungen vor.

 

Stand: 11/2015 von FV SHK Hessen, Vervielfältigung nur im Originaltext, nicht auszugsweise gestattet

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