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Wirtschaftsminister diskutiert mit SHK Obermeistern

Geschrieben am 29.05.2015

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir besuchte am 22. Mai 2015 den Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Hessen im Rahmen der Tagung mit den Obermeistern der SHK-Innungen. Mehr als eine Stunde hatte der Minister eingeplant, um Fragen der Energieversorgung und Marktgestaltung mit den Handwerksunternehmern zu diskutieren.

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Die Diskussion eröffnete der Wirtschaftsminister mit einer kurzen Rede: Tarek Al-Wazir sieht im Handwerk und insbesondere in der Branche Sanitär-Heizung-Klima wesentliche Partner für das Gelingen der Energiewende in Hessen. „Im Strombereich soll sich der Anteil der Erneuerbaren Energien in Hessen bis 2019 auf rund 25 Prozent verdoppeln. Dies erfordert auch Fortschritte bei der Energieeffizienz. Dazu tragen die Handwerksbetriebe mit nachhaltigen Lösungen – etwa zu intelligenter Gebäude- und Heiztechnik – bei.“ Ziel sei eine Energieversorgung, die sicher, umweltschonend und bezahlbar ist. „Um die Energiewende umzusetzen, benötigen wir Menschen, die ihr Handwerk verstehen.“ Der Minister wies auf die Bedeutung des Meisterbriefs für eine qualifizierte Ausbildung und eine stabile Wirtschaft hin: „Wir wollen die hohen Qualitätsanforderungen erhalten und treten auf EU-Ebene vehement für den Erhalt des Meistertitels ein,“ so Al-Wazir. Landesinnungsmeister Jürgen Jakob sprach sich deutlich gegen die Erdgasgewinnung durch Fracking aus. „Die Sicherheit des Lebensmittels Nr. 1 – Trinkwasser - muss vorgehen.“ Dem demografischen Wandel und dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel will das SHK-Handwerk mit einer Neugestaltung der Berufswerbung begegnen. Dafür sind bundesweit 1 Mio. € vorgesehen. Den Herausforderungen und Chancen durch den Umbau der energetischen Gebäudeversorgung will sich das SHK-Handwerk stellen und ist auch in der Lage dazu. Der erforderliche Anstieg der Modernisierungsquote zur Verbesserung der Energieeffizienz von Mehr- und Einfamilienhäusern wird ohne verlässliche und leicht nachzuvollziehende Fördermaßnahmen nicht gelingen. Die erneut abgelehnte steuerliche Förderung von Kesselmodernisierungen hätte nach Auffassung der anwesenden Obermeister einen deutlichen Markteffekt gehabt. Obermeister Stefan Brauburger spricht sich deutlich gegen einen Umbau der Energieversorgung mit Verbrennungsverboten, Anschluss- und Nutzungszwang aus. Obermeister Peter Paul Thoma sprach den fehlenden Vollzug für den in der Energieeinsparverordnung [EnEV] vorgesehenen Austausch von 30 Jahre alten Standardheizkesseln an.

Wirtschaftsminister diskutiert mit SHK Obermeistern
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