Im klimapolitischen Zielszenario werden bis 2045 rund 15 Mio. Wohngebäude mit Wärmepumpen beheizt. Selbst bei günstigen Annahmen ergibt sich eine potenzielle elektrische Höchstlast von rund 56 GW. Das entspricht einem Vielfachen heutiger Kraftwerkskapazitäten und stellt das Stromsystem vor erhebliche Herausforderungen. Hybride Systeme reduzieren die elektrischen Höchstlasten und schaffen damit einen verlässlichen Ausgleich zwischen ambitionierter Elektrifizierungspolitik und der Realität eines begrenzten Stromsystems.
Auf dem Weg zur Klimaneutralität im Gebäudesektor gewinnen zwei erneuerbare Wärmetechnologien besondere Bedeutung: Holzwärmetechnik und elektrisch betriebene Wärmepumpen. Beide verfügen über herausragende Leistungsmerkmale und sind – jeweils für sich betrachtet – zentrale Säulen einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Wärmeversorgung. In der aktuellen Ausgabe werden die Vorteile und Argumente für diese hybride Wärmesysteme dargestellt.































