Verbändeallianz pro Holzenergie zur BEG-Novelle

Der ZVSHK hat kürzlich zur aktuellen BEG-Novelle Stellung genommen.

Im Nachgang hat sich die Verbändeallianz pro Holzenergie ebenfalls zu den Eckpunkten der geplanten BEG-Novelle geäußert, insbesondere zur zukünftigen Förderung der Holzenergie.

Laut Meinung der Verbändeallianz werden nach dem schwierigen GEG-Gesetzgebungsprozess aktuell auch die Chancen nicht genutzt, die die BEG-Förderung bieten könnte. Als gravierend betrachten die Verbände die nicht vorhandene Bereitschaft der zuständigen Ministerien, sich eindeutig gegen wirtschaftlich und technisch fragwürdige Zusatzanforderungen bei einer Investition in Holz- oder Pelletheizungen zu wenden, die Investoren besonders aus finanziellen, aber auch technischen Gründen davon abhalten würden, die Investition in die CO2-freie Holzenergie zu tätigen. Somit besteht eine Diskrepanz zwischen dem mehrheitlichen Wunsch, ein Ordnungsrecht über das GEG zu schaffen, dass uns der Zielerreichung mehr Erneuerbare Energien näherbringt auf der einen und einer ungeeigneten Förderkulisse auf der anderen Seite, die diesem Ziel diametral entgegensteht.

Die Verbändeallianz hat sich ursprünglich zum Gebäudeenergiegesetz firmiert, dessen noch immer fehlende Umsetzung derzeit nicht nur den Wärmemarkt für den klimaneutralen Energieträger Holz, sondern auch weitgehend für die anderen Erneuerbare Energien zum Erliegen gebracht hat. Diese Entwicklung wird durch die Unsicherheit über die künftige BEG-Förderung und durch falsche Erwartungen bei den Verbrauchern bestärkt. Die Bundesregierung hat angekündigt, die Wirtschaft in Deutschland zeitnah durch effektive Maßnahmen zur stärken. Der Heizungsmarkt als ein entscheidender Faktor zur Umsetzung der Energiewende im Gebäudesektor muss dabei eine wichtige Rolle spielen.

 

Anlagen:

TN105Stellungnahme_BEG_Verbaendeallianz_proHolzenergie_060923_final